Olivenöl

Olivenöl ist gesund, da es besonders viele ungesättigte Fettsäuren enthält. Doch Olivenöl ist nicht gleich Olivenöl. Hier gibt es Qualitätsunterschiede, die sich auch preislich unterscheiden. Wer wirklich hochwertiges Olivenöl möchte, sollte ein wenig mehr dafür bezahlen.

Extra natives Olivenöl ist kalt gepresst. Das bedeutet, dass die Presstemperatur extrem niedrig ist. Es wird aus der ersten Pressung gewonnen. Der Säuregehalt beträgt weniger als 0,8 %. Daher ist das gesündeste Olivenöl, das sich auch im Preis zu Buche schlägt. Natives Olivenöl wird aus der Folgepressung gewonnen, die ebenfalls kalt erfolgt. Der Säuregehalt beträgt hier maximal 2 %. Findet man im Supermarkt eine Flasche mit der Aufschrift Olivenöl (ohne jeglichen Zusatz) so kann man sicher sein, dass es sich um eine Mischung aus raffiniertem und nativen Olivenöl handelt.

Die Farbe eines hochwertigen Öls sollte gelb mit leicht grünlichem Schimmer sein. Hält man es gegen das Licht, muss es leuchten. Bei der Lagerung gilt zu beachten, dass dieses hochwertige Öl keine niederen Temperaturen verträgt, da es sonst ausflockt. Ideal ist eine Temperatur zwischen 10 und 16 Grad. Selbstverständlich muss es dunkel gelagert werden. So bleibt es lange haltbar.

Olivenöl ist vielseitig verwendbar. Regelmäßiger Genuss von Olivenöl schützt vor Herzinfarkt. Personen, die unter erhöhtem Cholesterinspiegel leiden, sollen auf herkömmliche Öle verzichten und stattdessen ihre Ernährung auf Olivenölreiche umstellen. Olivenöl hat etwa 9 kcal pro Gramm und ist somit auch für diejenigen geeignet, die auf ihre Figur achten müssen oder wollen. Auf 100 g Olivenöl kommen 12 mg Vitamin E und praktisch kein Cholesterin.

Nicht nur zum Braten und als Salatdressing ist es verwendbar, sondern es eignet sich auch hervorragend als Ersatz zu teuren Kosmetikprodukten. Wer unter trockenem Haar oder Schuppen leidet, soll einmal pro Woche Haar und Kopfhaut mit Olivenöl behandeln. Das Gleiche gilt für trockene Haut. Mit Olivenöl behandelt wird die Haut weich und bekommt sowohl Fett als auch Feuchtigkeit zugeführt.

Es wurde beobachtet, dass bei Patienten, die an Neurodermitis (Schuppenflechte) leiden, eine Besserung des Leidens eingetreten ist, als sie statt der Salben die befallenen Stellen mit Olivenöl behandelt haben.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass frisch gepresstes qualitativ hochwertiges Olivenöl die gleiche Substanz enthält wie ein Schmerzmittel. Dieser Wirkstoff heißt Ibuprofen. Dieser Stoff wirkt ebenso entzündungshemmend.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.